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Mittwoch, 7. November 2012

Die Gewinner des gesamtrussischen Wettbewerbs „Die besten deutschen Namen aus Russland“ stehen fest



Bereits zum zweiten Mal richtete der Internationale Verband der Deutschen Kultur (IVDK), mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums des Inneren der Bundesrepublik Deutschland, den gesamtrussischen Wettbewerb „Die besten deutschen Namen aus Russland" aus. In diesem Jahr begann der Wettbewerb am 24. September. Vom 18. bis 24.Oktober fand auf dem Informationsportal RusDeutsch eine offene Abstimmung für die nominierten Kandidaten des Wettbewerbs statt. Insgesamt wurden 14 Kandidaten in 5 Kategorien nominiert. An der Absitmmung nahmen 2 605 Menschen aus 30 Regionen Russlands sowie aus der Ukraine, aus Aserbaidschan und Deutschland teil.


Die Gewinner des Wettbewerbs:

In der Kategorie „Kunst" ging der Anna German-Preis an

Georgij Still,
Sankt Petersburg, geb. 1932

Verdienter Künstler der RSFSR, Volkskünstler der Russischen Föderation,
Träger des Ordens „Für Verdienste um das Vaterland" zweiten Grades, verdienter Künstler der Volksrepublik Polen.

In der Kategorie
„Wissenschaft" ging der Boris Rauschenbach-Preis an

Reginald Zilke, Nowosibirsk, geb.1932
Doktor der Biologie, Professor an der
Nowosibirsker Agraruniversität , Ehrendoktor der Humboldt-Universität zu Berlin.

In der Kategorie
Bildung" ging der Viktor Klein-Preis an

Wladimir Matis, Baranul, geb. 1951
Professor, Prorektor für Wissenschaft und internationale Beziehungen der Altajer Staatlichen Akademie für Kunst und Kultur, gesellschaftlicher Aktivist.

In der Kategorie
Ziviles Engagement" ging der Artur Karl-Preis an

Bruno Reiter,
Dorf Asowo (Gebiet Omsk), geb. 1941
Politiker, gesellschaftliche Aktivist, Erster Direktor der kommunalen Verwaltungseiheit
„Deutscher Nationalrayon Asowo" (Gebiet Omsk). 

In der Kategorie
Sport" ging der Rudolf Plückfelder-Preis an

Jekaterina Keib, Balaschow (Gebiet Saratow), geb. 1986
Siebenfache Weltmeisterin sowie mehrfache Europameisterin im Sumo-Kampf, Trägerin des Abzeichens
„Hoffnung", verdiente Sportmeisterin der Russischen Föderation, Sportmeisterin im Sambo.

Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten eine Förderung zur Realisierung eines sozialen Projekts sowie einen persönlichen Förderpreis in Höhe von 60 Tausend Rubel für ihre berufliche Weiterentwicklung.

Die Preisverleihung findet am 3. November 2012 bei der feierlichen Ablschlussveranstaltung des 11. Forums der Russlanddeutschen in Moskau statt.  


http://www.rusdeutsch.eu/

Freitag, 5. Oktober 2012

Marina Kehter

    Kräftige, erstaunlich lebendige, sehr farbige Stimme, erfüllt das Herz mal mit einer tiefen Freude mal mit einer großen Traurigkeit.  Das Publikum weint und lacht bei ihren Konzerten ... Alles wie im Leben - die Liebe,  die Trauer, die Verzweiflung und das Glück ...

    Die Lieder von Marina Kehter - eine Antologie von Frauen und Ihren Gefühlen. Die Songs befassen wie eine Frau die Welt sieht und versteht. Die Texte berühren die grundliegenden Themen. Sie sind aus dem Herzen geschrieben und gespielt und desshalb berühren sehr tief. Die Menschen brauchen heute diese Lieder. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Original-Songs von Sängerin und Dichterin, Marina Kehter.


Montag, 3. September 2012

Russlanddeutsche Sportler bei der Olympiade 2012 in London


Vom 27. Juli bis 12. August wurden in London die Olympischen Spiele 2012 ausgetragen. Die russische Nationalmannschaft brachte ihr Land auf Platz 4 mit 24 mal Gold, 26 mal Silber und 32 Bronzemedaillen. Deutschland konnte den sechsten Platz erreichen mit 11 Gold-, 19 Silber-  und 14 Bronzemedaillen. Drei Medaillen von insgesamt 44 wurden für Deutschland von den Sportlern russlanddeutscher Herkunft geholt. Der Judoka Dimitri Peters aus Rotenburg besiegte im "kleinen Finale" um die olympische Bronze den Usbeken Ramsiddin Sajidow. Kristina Vogel aus Erfurt, geboren in Kirgistan, gewann mit Miriam Welte das olympische Gold im Rad-Teamsprint. Die Leichtathletin Lilli Schwarzkopf, ebenfalls in Kirgistan geboren und heute in Siebenstern lebend,  gewann in London Silber im Siebenkampf.


Über die Sportler:


Dimitri Peters  — deutscher Judoka, Bronze-Gewinner in der Gewichtsklasse bis 100kg bei der Olympiade 2012 in London .

Geboren wurde Dimitri am 4. Mai 1984 im Dorf Gljaden in Sibirien. Mit 7 Jahren kam er mit seinen Eltern als Spätaussiedler nach Deutschland, in die Stadt Unterstedt bei Rotenburg in Niederasachsen. Mit 12 hat Dima, wie ihn seine Freunde nennen, mit Judo angefangen und ist bis heute dieser großen Leidenschaft von ihm treu geblieben. Von Beruf ist er Industriemechaniker, doch in seinem Beruf kann er nicht arbeiten, weil ihm dann nicht genug Zeit zum trainieren bleibt. Deshalb ging Dimitri in die Bundeswehr, wo er in der Sportförderkompanie Beruf und Berufung wunderbar vereinen kann. Er hat eine Frau und zwei Kinder.
In London hatte Dimitri Peters seinen ersten olympischen Auftritt. Und kam gleich ins Halbfinale. Im Kampf um die Silbermedaille unterlag er ganz knapp dem Russen Tagir Chaibulajew. Nach nur 15 Minuten Pause musste er schon wieder auf die Matte treten und konnte gegen den usbekischen Judoka Ramsiddin Sajidow das sogenannte „kleine Finale" um den dritten Platz vorzeitig für sich entscheiden.


Mehr über Dimitri Peters unter: www.dimitri-peters.de, www.welt.de, www.weser-kurier.de



Kristina Vogel — deutsche Bahnradsportlerin, sechsfache Junioren-Weltmeisterin, Weltmeisterin im Teamsprint, Deutsche Meisterin im Sprint und Olympiasiegerin im Teamsprint.

Kristina Vogel wurde am 10. November 1990 im Dorf Leninskoje, im heutigen Kirgisistan geboren. 

1992 kam sie mit ihrer Mutter nach Deutschland. Mit 10 begann sie mit dem Bahnradsport. Heute, mit ihren zarten 22 Jahren, gehört sie zu den erfolgreichsten Bahnradsportlerinnen Deutschlands. Doch ihre sportliche Laufbahn verlief alles andere als reibungslos. 2009 wurde sie beim Straßentraining von einem Kleinbus erfasst. Sie zog sich schwere Verletzungen zu, musste mehrmals operiert werden und lag sogar zwei Tage lang im künstlichen Koma. Trotz des Unfalls und einer harten Rehabilitationszeit gelang Kristina Vogel im Februar 2010 ein erfolgreiches Comeback bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften. Danach holte sie sich einen Sieg nach dem anderen:  sie gewann dreifaches Gold bei den Deutschen Bahn-Meisterschaften 2010 und errang im selben Jahr ihren ersten Weltcup-Sieg im Sprint. Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2012 in Melbourne errang Kristina Vogel gemeinsam mit Miriam Welte die Goldmedaille im Teamsprint. In London wurde Kristina Vogel gemeinsam mit Miriam Welte Olympiasiegerin im Teamsprint, nachdem die Siegerinnen des Finales aus China wegen eines Wechselfehlers auf den zweiten Platz zurückgesetzt worden waren.

Mehr über Kristina Vogel unter: www.welt.de, www.zdf.de, www.kristinsvogel.de


Lilli Schwarzkopf — deutsche Leichtathletin, Siebenkämpferin.

Lilli Schwarzkopf wurde am 28. August 1983 in Nowopokrowka im heutigen Kirgistan geboren. Im Jahr 1990 übersiedelte sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Sie hat erst mit 14 Jahren ernsthaft mit Leichtahletik angefangen. Bis heute wird sie von ihrem Vater Reinhold Schwarzkopf, einem ehemaligen Zehnkämpfer, trainiert. Lilli Schwarzkopf studiert Sport und ist im nordrhein-westfälischen Siebenstern beheimatet.

Lilli Schwarzkopf ist mehrfache Deutsche Meisterin im Mehrkampf und mehrfache Silber- und Bronzegewinnerin bei den Europameisterschaften. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 belegte sie den achten Platz. Bei der Olympiade in London hatte Lilli einen guten Start. Nach sechs Disziplinen konnte sie sich mit 5692 Punkten auf den Rang fünf emporkämpfen. Im abschließenden 800-Meter-Lauf erreichte sie ihre persönliche Bestleistung (6649 Punkte) und war sich einen Medaillenplatzes, ob Silber oder Bronze, schon ganz sicher. Doch zunächst wurde sie in dieser letzten Disziplin disqualifiziert, weil sie angeblich eine Linie überschritten habe, und wäre somit auf Platz 26 abgerutscht. Schließlich, nach nervenaufreibendem Nachfragen und Warten, stellte sich bei der Überprüfung der Start-Aufnahme ihre Disqualifikation als ein Verwechslungsfehler heraus, sodass sie schließlich doch auf das hart erkämpfte zweite Siegertreppchen steigen konnte.

Mehr über Lilli Schwarzkopf: www.lilli-schwarzkopf.de, www.leichtathletik.de, www.welt.de